Foto: 123rf.de
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Liebe Besucher unserer Homepage,

 

das Sonntagsevangelium macht die Nachfolge in der Aufforderung Jesu drängend und dringlich. 

Wer Jesu nachfolgt, soll auf nichts Rücksicht nehmen. Und wer mit Jesus geht, für den gibt es offenbar 

auch kein Zurück.

Bei aller Radikalität und Schroffheit der Aufforderung ist dies aber von dem Moment einer großen Freiheit geprägt. Nichts soll und kann uns daran hindern, das Wort Gottes zu den Menschen zu bringen.

 

Auf eine erschreckende Weise ist dies auch eine Aufforderung ins Heute hinein. 

Während wir uns mit Aufarbeitungen unserer traditionellen Bilder von Kirche auseinandersetzen, 

in Abschiedsszenarien verharren und Zukunftsängste entwickeln, fordert Jesus uns zum Aufbruch auf.

 

Ihr Pfarrer Fey



HINWEIS:

Im Zeitraum vom 13. – 27. Juni  haben Sie die Möglichkeit die Betriebsabrechnungsbögen der Gemeinde aus den Jahren 2018, 2019 und 2020 im Pfarrbüro einzusehen.

 Wenn Sie die Unterlagen einsehen möchten, melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail im Pfarrbüro, damit wir einen Termin vereinbaren können.




 

Liebe Besucher*innen unserer Homepage,

 

wir haben unterhalb mehrere Verweise zu aktuellen Diskussionssituationen in unserer Kirche platziert. Seelsorger:innen, Mitarbeiter:innen und unseren Gremien ist es wichtig, dass wir eine Gesprächskultur entwickeln, die uns in geschwisterlicher Offenheit im Sinne des Glaubens Wege zeigen kann, wie wir heute Christ sein können. Als Pfarrer ist mir dabei das Heute wichtig. So verführerisch der Blick in die Zukunft ist und uns Skandale sowie Versagen in die Vergangenheit und ihre Aufarbeitung lenken, muss es uns um die konkrete Glaubens- und Lebenssituation heute gehen.

 

In den Evangelien löst das Wort „heute“ im Mund des Jesus von Nazareth Widerspruch, Lärm und Wut aus. Jesus geht es um sein konkretes Gegenüber und um Verletzungen, Unheil und Fragen der Menschen, die ihm konkret gegenüberstehen. Der Blick auf das „Heute“ ist damit der Blick auf das, was jetzt notwendig ist.

„Es war einmal“ so beginnen Märchen. „Es wird kommen“ ist unsichere Zukunftsprophetie. Im Gebetbuch des Alten Testamentes findet sich die Aufforderung: „Heute, wenn ihr seine Stimme (Gottesstimme) hört – verhärtet euer Herz nicht.“ (Psalm 95). 

 

Um die Offenheit für das Heute sollte es uns gehen und dazu laden wir ein. In den nächsten Wochen werden wir diese Einladung konkretisieren. Bis dahin sollten wir auf Psalm 95 hören, der treffend über zweieinhalbtausend Jahre hinweg dazu auffordert: „Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! Verhärtet euer Herz nicht.“

 

Ihr Pfarrer Fey